"Raumnutzung in Gebärdensprachen: Theoretische und praktische Impulse"

Der physische Raum spielt in Gebärdensprachen eine zentrale Rolle: Er dient nicht nur der Verortung von Referenten, sondern auch dazu, grammatische Beziehungen und metaphorische Bedeutungen sichtbar zu machen. Was zunächst selbstverständlich erscheinen mag, erweist sich bei genauerem Hinsehen als ein äußerst facettenreiches und spannendes Forschungsfeld.

 

In dieser Weiterbildung setzen wir uns vertieft mit aktuellen Erkenntnissen aus der Forschung zur Raumnutzung in Gebärdensprachen auseinander und verbinden diese mit praktischen Übungen. Dabei gehen wir unter anderem folgenden Fragen nach:

 

  • Vor welchen Herausforderungen stehen Lernende, die eine Gebärdensprache als Zweitsprache (L2) erwerben?
  • Welche Einsichten liefert die gebärdensprachübergreifende Forschung zu Raummetaphern?
  • Wie funktioniert räumliche Perspektivensetzung in narrativen Texten in Gebärdensprachen?

 

Ziel der Veranstaltung ist es, die Teilnehmenden durch fundierte theoretische Impulse und praxisnahe Übungen für die vielfältigen Funktionen von Raum in Gebärdensprachen zu sensibilisieren und zu begeistern.

 

 

Zielgruppe
Der Kompaktkurs richtet sich an Dolmetscherinnen und Dolmetscher, die ihr wissenschaftliches Verständnis vertiefen möchten und offen dafür sind, ihre praktische Arbeit durch aktuelle Forschungsimpulse weiterzuentwickeln.

 

Auf einen Blick:

Referentin:   PD Dr. Hanna Jaeger

Datum:   Freitag, 19. Juni 2026  --- ausgebucht ---

Kosten:   357,00 €

Veranstaltungsort:   Online (Zoom)

 

Hinweis: Dieser Termin ist inzwischen ausgebucht. Neue Termine werden immer zuerst über unseren Newsletter kommuniziert.