NEU: "Raumnutzung in Gebärdensprachen: Theoretische und praktische Impulse"

Im Zusammenhang mit Gebärdensprachen wird der physische Raum z. B. genutzt, um grammatische Beziehungen und metaphorische Bedeutungen auszudrücken. Das weiß im Grunde genommen jede Person, die sich ein bisschen näher mit gebärdensprachlicher Kommunikation beschäftigt. Was oberflächlich betrachtet recht banal wirken mag, entpuppt sich bei näherer Betrachtung als ein spannendes Forschungsfeld. Im Rahmen dieser Weiterbildung beschäftigen wir uns etwas eingehender mit aktuellerer Forschung aus dem Themenkomplex "Raumnutzung in Gebärdensprachen". Fragen, denen wir u.a. nachgehen werden, sind:

  • Vor welchen Herausforderungen stehen Personen, die GS als L2 erlernen?
  • Was lernen wir aus der gebärdensprach-übergreifenden Forschung über Raummetaphern in Gebärdensprachen?
  • Was hat es mit der räumlichen Perspektivensetzung in narrativen GS-Texten auf sich?

Ziel der Veranstaltung ist es, die Teilnehmerinnen und Teilnehmer anhand theoretischer Impulse und praktischer Übungen für das Thema "Raumnutzung in Gebärdensprachen" zu sensibilisieren und zu begeistern.

 

Zielgruppe: Der Kompakt-Kurs richtet sich an Dolmetscherinnen und Dolmetscher, die Spaß an wissenschaftlicher Horizonterweiterung haben und daran interessiert sind, sich durch Impulse aus der Forschung in ihrer praktischen Arbeit inspirieren zu lassen. 

Auf einen Blick:

Referentin:   PD Dr. Hanna Jaeger

Datum:   Samstag, 8. Juni 2024

Uhrzeit:  9:00-16:00

Kosten:   357,00 € (inkl. gesetzl. MwSt.)

Veranstaltungsort:   "Contorhaus Leipzig", Breitenfelder Str. 12, 04155 Leipzig